|
|
| Zurück |
| |
Mit einem deutlichen Anstieg
der Internet-Kriminalität rechnet das Bundesamt für Sicherheit
in der Informationstechnik (BSI) im Jahr 2008. 40 Prozent aller Organisationen
werden dann aller Voraussicht nach Ziel von Online-Angriffen sein, sagt
die Behörde in ihrem aktuellen Lagebericht zur IT-Sicherheit voraus.
Vor allem die Datenströme von Banken und Finanzdienstleistern würden
ins Visier der Hacker geraten - und das, obwohl weltweit fast 90 Prozent
aller Kreditinstitute bereits über Sicherheitsstrategien verfügten.
Als besonders gefährdet sieht das BSI dabei Privatanwender an, die
ihre Bankgeschäfte online abwickeln. Denn in den meisten Köpfen
der Verbraucher, so das BSI, fehle das Risikobewusstsein für die Gefahren
des Internets, wodurch sämtliche Abwehrmaßnahmen der Banken ins
Leere laufen würden. Nur mit dem Schutz des eigenen PCs durch entsprechende
Sicherheitsprogramme und sichere Datenverbindungen, z.B. mit Hilfe von speziellen
Programmen zum Online-Banking, könnten Internet-Kriminelle am Eindringen
in das Online-Banking-System gehindert werden.
|
|